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Geflüchtete Menschen mit Behinderungen fallen unter die Gruppe der besonders schutzbedürftigen Flüchtlinge. Nach EU-Richtlinien ist ihnen die notwendige medizinische Versorgung zu gewährleisten.

Der Zugang zu den Leistungen der verschiedenen Sozialgesetzbücher eröffnet sich Geflüchteten mit Behinderungen sowohl aus dem Aufenthalts- als auch dem Teilhaberecht. Diese Mischung aus verschiedenen Rechtsgebieten ist in der Praxis nicht leicht nachzuvollziehen und stellt viele Beteiligte oft vor große Unsicherheit und Herausforderungen.
Die Referent_innen der Fortbildung vermitteln einen umfassenden Einstieg in das Thema Geflüchtete mit Behinderungen. Neben einer rechtlichen Einführung im Hinblick auf die Zugänge zu Sozialleistungen werden die Änderungen des Bundesteilhabegesetztes und die daraus resultierenden Folgen für die Eingliederungshilfe erörtert. Ferner werden praxisbezogene Handlungsmöglichkeiten zur Beantragung eines Schwerbehindertenausweises sowie zur Pflegeversicherung aufgezeigt. Dabei wird auch der Umgang mit negativen und ablehnenden Bescheiden thematisiert.
Die Fortbildung richtet sich an alle interessierten Hauptamtlichen der sozialen Arbeit. Für die Verpflegung werden 15 € berechnet.
Die TN Zahl ist auf 20 Personen begrenzt. Weitere Infos zum Ablauf und Anmeldeformular:

https://www.diakonie-sh.de/veranstaltungen/detail/gefluechtete-mit-behinderung/

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