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Verschwörungserzählungen erleben vor allem in Krisenzeiten wie der Corona-Pandemie ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und Zuspruch. Die oft skurril und harmlos wirkenden Mythen kursieren dabei vermehrt im Internet – vor allem in sozialen Netzwerken und Messenger-Diensten, im Bekannten- und Freundeskreis sowie auf der Straße. Verschwörungserzählungen geben vermeintlich Halt, Bestätigung und Identifikation. Ihre einfachen Erklärungen funktionieren jedoch über die Benennung eines Sündenbocks, wodurch antisemitische und rassistische Weltbilder gestärkt werden können.

Im Rahmen der Reihe “Rechte Tendenzen im ländlichen Raum” beschäftigt sich die Veranstaltung mit der Frage: Was macht Verschwörungserzählungen so attraktiv, wer läuft diesen hinterher, welche Rolle spielt das Internet und was kann jeder Einzelne tun, um entschieden gegen verzerrte, irreführende und falsche Informationen vorzugehen bzw. was mache ich, wenn beispielsweise ein Familienmitglied an Verschwörungserzählungen glaubt?                                                                                      

Referentin: Pamela Streiter (Landesamt für politische Bildung SH)  

Eine Anmeldung unter flensburg@rbt-sh.de ist erforderlich. Der benötigte Zoom-Link wird allen Angemeldeten rechtzeitig vor dem 17.06.2021 zugeschickt.

Organisator: Kreisjugendring Nordfriesland, Eiderstedter Forum, Evangelisches Regionalzentrum Westküste, Kirchenkreis Nordfriesland, Regionales Beratungsteam gegen Rechtsextremismus Flensburg des AWO Landesverbandes SH e.V., Diakonisches Werk Husum und Fremde brauchen Freunde e.V.