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Gezeigt wird der Gewinnerfilm des Filmpreises „Der politische Film“ von 2021, „La Civil“ (Regie: Teodora Ana Mihai) zu zeigen. Der Film glänzt durch seine Darstellung von Zivilcourage und weiblicher Selbstermächtigung im Angesicht von krimineller Gewalt und staatlicher Willkür.

Zum Inhalt: Cielos Tochter Laura wird im Norden Mexikos von einem kriminellen Kartell entführt und wird trotz der Zahlung von Lösegeldern nicht zu ihrer Mutter zurückgebracht. Von den lokalen Behörden erhält Cielo nur wenig Unterstützung und beschließt daher, die Suche nach ihrer Tochter selbst in die Hand zu nehmen. Im Laufe ihrer Nachforschungen formt sich eine unkonventionelle Zusammenarbeit mit dem Leutnant Lamarque, welche sie in eine Spirale der kriminellen Machtstrukturen hineinzieht.

In einer Gesellschaft ohne staatliches Gewaltmonopol begibt sich Cielo in einen Sumpf aus Ungerechtigkeit, Korruption und Gewalt. „La Civil“ stellt ihre Wandlung dar – von einer Hausfrau zu einer Aktivistin auf der Suche nach Vergeltung.

Filmgespräch mit:
Dr. Victor Cruz Aceves, Terrorismus- und Radikalisierungsforschung, Uni Kiel
Carmen Puchinger, Julius-Leber-Forum, Friedrich-Ebert-Stiftung

Die Teilnahme ist kostenlos.

Der Film wird in spanischer Sprache mit englischen Untertiteln gezeigt.

Die Altersfreigabe ist ab 12 Jahren.

Anmeldung bitte unter: https://www.fes.de/lnk/lacivil-sh-anmeldung

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