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Wir suchen Unterstützung!

17. März 2022|

Wir suchen dringend neue Helferinnen und Helfer, die die zu uns kommenden Flüchtlinge – im Moment hauptsächlich aus der Ukraine – in ihrer neuen Umgebung begleiten und unterstützen. Aber auch aus anderen Ländern kommen Menschen zu uns und leben hier in Altenholz.
Es geht um Alltagsbegleitung, Sprachunterricht, Hilfe im Behördendschungel, menschliche Nähe, wenn vorhanden Sie haben: Wohnraum, temporär oder dauerhaft.
Wir bitten herzlich um Unterstützung!
Melden Sie sich gerne bei Frau Schröder oder Frau Laschewski im Rathaus unter Tel.: 0431/3201-232 bzw. -234 oder r.schroeder@altenholz.de.

Oder melden Sie sich über unser Formular https://freundeskreis-asyl-altenholz.de/adverts/ , Ihre Anfrage, Ihr Angebot (auch Sachspenden) wird weitergeleitet bzw. wir melden uns.

Unser sogenannten „Großen Runde“ trifft sich regelmäßig (wenn Corona es zulässt) an jedem 3. Dienstag im Monat  um 19:30 im Eivind-Berggrav-Zentrum.

Alle anderen festen Termine finden Sie hier https://freundeskreis-asyl-altenholz.de/mitmachen/

„Jede neue Sprache ist ein neues Leben.“ – Persisches Sprichwort

17. März 2022|

Sprachlehrer*innen gesucht! Wir brauchen Unterstützung! Auch Ihre!

Die furchtbaren Bilder aus der Ukraine entsetzen uns alle und  lassen viele Menschen darüber nachdenken, ob auch sie helfen können, und vor allem Wie?

Etwas spenden ist gut, aber praktisch helfen ist noch besser.

Das finden wir, der Freundeskreis Asyl in Altenholz.

Wir haben seit vielen Jahren die zu uns kommenden Geflüchteten dabei unterstützt, sich ein neues Leben zu erarbeiten. Das ist so schwer, wie es klingt. Sie müssen Arbeit finden, oft auch eine Ausbildung machen und genug Deutsch lernen; sie müssen sich an Regen und Wind und die oft unsägliche Bürokratie gewöhnen; ihre Kinder haben viel in der Schule aufzuholen, denn im Krieg in ihrer Heimat gab es keinen richtigen Unterricht mehr. Sie müssen ihre oft schlimme Unterbringung und ihr Heimweh ertragen und mit ihrem wenigen Geld schnell sinnvoll einkaufen lernen.

Diese wenigen Sätze beschreiben den Kern dessen, was wir tun, natürlich immer nur nach der eigenen Kraft und Zeit. Wir helfen den Familien in ihrem Alltag, zuerst oft bei den vielen fremden Dingen, später hier und da bei einem der Probleme, mit denen auch wir Deutsche zu kämpfen haben.

Deutsch zu lernen ist vom ersten Tag an wichtig. Ohne gute Deutschkenntnisse gibt es keinen Erfolg im neuen Leben. Deshalb haben wir auch Deutsch unterrichtet und in so kleinen Gruppen gearbeitet, dass es nicht mehr wichtig war, ob wir gelernte Lehrer waren oder nicht. So trauten sich einige von uns den Unterricht zu und hatten Spaß und Erfolg dabei.

2015 kamen sehr viele Menschen nach Altenholz, die meisten aus Syrien, Eritrea, Afghanistan, dem Irak. Damals waren wir viele und teilten uns die Arbeit. Inzwischen sind wir leider weniger, auch weil die Jahre an der Kraft gezehrt haben, denn einige von uns sind nicht mehr die jüngsten.

2022 werden wieder viele geflüchtete Menschen zu uns nach Altenholz kommen, dieses Mal aus der Ukraine. Sie werden große Unterstützung brauchen.

Weil das alles eine richtige Herausforderung ist, finden wir, dass es Zeit ist für neue Energie und Ideen, für neue Kompetenzen und Lust aufs Machen, für neue Helfer und Mitglieder des Freundeskreises Asyl.

Überlegen Sie und entscheiden sich für Ihren Anteil!!

Kommen Sie und helfen mit!!!

Studie „Rassistische Realitäten“

11. Mai 2022|

Wie nehmen die Menschen in Deutschland Rassismus wahr – im Alltag, aber zum Beispiel auch in Behörden? Wie bewerten sie rassistische Vorfälle? Sind sie bereit, dagegen vorzugehen? Und wie viele glauben, dass menschliche „Rassen“ existieren? Die repräsentative Studie „Rassistische Realitäten“ beleuchtet erstmals umfangreich, wie sich unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen mit Rassismus auseinandersetzen.

Die Direktorin des DeZIM-Instituts, Prof. Dr. Naika Foroutan:

„Rassismus ist Alltag in Deutschland. Er betrifft nicht nur Minderheiten, sondern die gesamte Gesellschaft, direkt oder indirekt. Das Thema beschäftigt die Menschen emotional, wühlt sie auf und lässt sie über lange Zeit nicht mehr los, wie unsere Studie zeigt. So sagen etwa 70 Prozent aller Menschen, die schon einmal rassistische Vorfälle beobachtet haben, dieses Erlebnis habe sie emotional aufgewühlt, und 80 Prozent denken immer wieder über solche Erlebnisse nach. Auch struktureller und institutioneller Rassismus wird von vielen Menschen als Problem gesehen. Rassistische Benachteiligungen werden besonders häufig in den Lebensbereichen Schule, Arbeit und Wohnen erkannt. Das Thema sollte daher von der Politik offensiv und langfristig angegangen werden. Unsere Studie zeigt, dass ein großer Teil der deutschen Bevölkerung das unterstützen würde.“

Downloads:

Studie: https://www.rassismusmonitor.de/fileadmin/user_upload/NaDiRa/CATI_Studie_Rassistische_Realit%C3%A4ten/DeZIM-Rassismusmonitor-Studie_Rassistische-Realit%C3%A4ten_Wie-setzt-sich-Deutschland-mit-Rassismus-auseinander.pdf

Handreichung des schleswig-holsteinischen Zuwanderungsbeauftragten zu ausländerrechtlichen Mitwirkungspflichten

11. Mai 2022|

Eine Information des Beauftragten für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen:

„Ausländer*innen müssen je nach rechtlichem Status eine unterschiedliche Vielzahl an Mitwirkungspflichten erfüllen. Hauptamtliche Berater*innen sowie ehrenamtliche Unterstützer*innen sehen sich regelmäßig mit der Bitte von Betroffenen konfrontiert, diese Pflichten zu erläutern.

Dies haben wir zum Anlass genommen, eine Handreichung zu ausländerrechtlichen Mitwirkungspflichten zu erstellen, die ich Ihnen im Anhang dieser E-Mail schicke. Sie finden die angehängte Handreichung ab sofort auch auf der Website des Zuwanderungsbeauftragten: https://www.landtag.ltsh.de/beauftragte/fb/. Die Handreichung soll Ihnen einen schnellen Zugriff zu den Fundstellen der jeweiligen Normen ermöglichen und helfen, diese Normen zu verstehen und entsprechend zu beraten.“

Auch wenn die deutsche Zuwanderungspolitik Ausländer*innen in den letzten Jahren immer wohlwollender adressiert, ist das Ausländerrecht insgesamt weitgehend auf Zuwanderungskontrolle ausgerichtet. Entsprechend umfangreich sind die Mitwirkungspflichten ausgestaltet. Aus der Perspektive der Betroffenen mag es teilweise vielversprechend erscheinen, sich kurzfristig einzelnen Pflichten zu entziehen. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass sich durch die Verletzungen von Mitwirkungspflichten mittel- und langfristige Handlungsspielräume verschließen. Die angehängte Handreichung verfolgt das Ziel, Ihnen als Berater*innen und Unterstützer*innen zu helfen, zusammen mit den Betroffenen einen möglichst vollständigen Überblick über die Mitwirkungspflichten der jeweiligen aufenthaltsrechtlichen Situation zu gewinnen. Sie soll dazu beitragen, Rechte und Pflichten präzise zu kennen und somit eine möglichst hohe Selbstbestimmung über die Zuwanderungsbiographie zu ermöglichen.

Elias Elsler

Referent im Büro des Beauftragten für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen

Handreichnung für die Beratungspraxis_Mitwirkungspflicht

Erlass Passbeschaffung Afghanistan v. 2.5.2022

11. Mai 2022|

Auszug aus dem Erlass des MILIGSH vom 2.5.2022:

„… Auf Grund der fortbestehenden praktischen Unmöglichkeit der Passausstellung seitens der afghanischen Botschaft und der nicht absehbaren Lageentwicklung in Afghanistan ist festzuhalten, dass die Passbeschaffung für afghanische Staatsangehörige derzeit nicht auf zumutbarer Weise möglich ist. Die Einholung einer Bescheinigung über die Antragsstellung bei der Botschaft ist nicht erforderlich.

Es wird deshalb dazu geraten in begründeten Einzelfällen afghanischen Staatsangehörigen Reiseausweise für Ausländer zu erteilen. Die Reiseausweise sollten jedoch grundsätzlich nicht für Afghanistan gelten, es sei denn, dass ausnahmsweise die Erstreckung des Geltungsbereichs auf Afghanistan gerechtfertigt ist. Des Weiteren müssen die üblichen Voraussetzungen zur Erteilung eines Reiseausweises vorliegen.“

MILIGSH_Erlass_afgh.Passbeschaffung_202205002

Hilfe bei Wohnungssuche

28. April 2022|

Info von der Diakonie SH:

Die Diakonie Altholstein hat an mehreren Orten eine wirklich gut funktunierendes Wohnungsnotlagenberatung, die auch bei der Wohnungssuche hilft!

Migrations-, integrations- und flüchtlingsspezifische Drucksachen in der aktuellen Landtagsbefassung

28. April 2022|

Zur Information die Links zu Drucksachen des Landtages, die den Bereich Migration, Integration und Flüchtlinge betreffen, zur Kenntnis.

Im Einzelnen handelt es sich um:

 

 

Psychosoziale Unterstützung für Geflüchtete aus der Ukraine

28. April 2022|

Eine Information des psychosozialen Zentrums für traumatisierte Flüchtlinge in Schleswig-Holstein:

Liebe Kolleg:innen, ehrenamtliche Helfer:innen und  Interessierte,

das Psychosoziale Zentrum für Flüchtlinge Brücke SH bietet eine Unterstützung für Geflüchteten aus der Ukraine an!

Wir laden ukrainische Geflüchtete  zu den Informations- und Austauschtreffen ein, um alle Fragen bezüglich der Erhaltung psychischer Gesundheit zu besprechen.
Das erste Treffen findet am Dienstag, 19.04 um 16 Uhr in Kiel statt. Weitere Information finden Sie im Anhang (auf Deutsch, Ukrainisch und Russisch). Die Treffen in anderen Regionen (voraussichtlich Plön und Neumünster) sind noch in Planung.

Darüber hinaus richten wir Telefonkorridore für Betroffene ein. An folgenden Tagen und Uhrzeiten stehen unsere Kolleginnen und  Dolmetscher:innen  unter der Nummer 0431 70559493 zu telefonischen Gesprächen bereit:

Do., 28.04  von 15:30 – 17:00 Uhr
Do., 12.05 von 15:30 -17:00 Uhr
Do., 02.06 von 15:30 -17:00 Uhr
Do., 16.06 von 15:30 -17:00 Uhr

Sollte es an diesen Tagen nicht  möglich sein, ein Gespräch wahrzunehmen, können Menschen eine Nachricht  auf  Ukrainisch oder Russisch unter der Nummer 0431 70559491 hinterlassen, sie werden zurückgerufen.

Bei Rückfragen können Sie sich gerne an uns wenden.

Herzliche Grüße

Olga Pavlovych und  Amelie von Eye

Einladung_PSZ_Ukraine_Deutsch Einladung_PSZ_Ukraine_Russisch Einladung_PSZ_Ukraine_Ukrainisch

MILIGSH: Verteilungsverfahren Ukraine: Aufenthaltsrechtliche Regelungen für in Schleswig-Holstein aufhältige ukrainische Staatsangehörige

28. April 2022|

Fragestellungen aus dem Erfahrungsaustausch mit den ABHn vom 06.04.2022.

Im Rahmen der Videokonferenz am 6. April 2022 des regelmäßigen Erfahrungsaustausches zwischen Ministerium und Ausländerbehörden der Kommunen und des Landes zum Umgang mit Kriegsvertriebenen aus der Ukraine sind eine Reihe von Fragestellungen aufgetreten. Soweit möglich, werden die ausstehenden bzw. ergänzenden Informationen mit diesem Erlass mit der zur Verfügung gestellt.

Als Anlagen zum Erlass gelten zwei Präsentationen zum neuen bundesweiten Verteilsystem „FREE“ und zur Darstellung eines idealtypischen Verfahrensablaufes.

Zu Drittstaatenangehörigen, die aus der Ukraine Geflüchtete sind, heißt es u.a.:

  • Zum Verfahren hinsichtlich des Umgangs mit Drittstaatsangehörigen „wird ein kurzfristig angekündigtes weiteres Länderschreiben des BMI – welches sich momentan in der Länderabstimmung befindet – weitere Ausführungen enthalten.“

Download: Erlass des MILIGSH v. 12.4.2022 (mit allen Anlagen)

MILIGSH_Erlass-Fragestellungen-EFA_mit.allen.Anlagen_20220412

 

Bundesrat: Aufenthaltserleichterungen für Geflüchtete aus der Ukraine werden verlängert

28. April 2022|

Die Ukraine-Aufenthalts-Übergangsverordnung wird bis zum 31. August 2022 verlängert.

Vereinfachte Einreise

Geflüchtete aus der Ukraine, die noch keine Aufenthaltserlaubnis zum vorübergehenden Schutz erhalten haben, können sich weiterhin legal in Deutschland aufhalten. Diejenigen, die noch nach Deutschland kommen, können vereinfacht in das Bundesgebiet einreisen.

Aufenthaltstitel erst im Bundesgebiet

Hintergrund: Die aktuell geltende, allerdings bis 23. Mai 2022 befristete Ausnahmeverordnung befreit einen weiten Kreis von Kriegsflüchtlingen vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels und bestimmt, dass diese einen Aufenthaltstitel im Bundesgebiet einholen können. Sie erleichtert Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine, die nicht ohne weiteres die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen, unbürokratisch Einreise nach und Aufenthalt in Deutschland. Zugleich verhindert sie eine Überlastung insbesondere der Ausländerbehörden.

Verlängerung bis Ende August

Durch die nun beschlossene Änderungsverordnung gelten die aktuellen Ausnahmeregelungen bis zum 31. August 2022 fort. Zur Begründung führt die Bundesregierung an, dass die Ausländerbehörden die eingereichten Anträge nicht bis zum 23. Mai 2022 abarbeiten können. Außerdem sei ein hohes Aufkommen an Einreisen auch über den 23. Mai 2022 hinaus zu erwarten.

Plenarsitzung des Bundesrates am 08.04.2022

Download: mehr in Bundesratkompakt

MPK-Beschluss: Im Zusammenhang mit dem BR-Beschluss vom 8.4. stehen auch die Absprachen zwischen Bund und Ländern zur Aufnahme von Geflüchteten aus der Ukraine:  Initiates file downloadMPK-Protokoll vom 7.4.2022

BR_Verl.AufenthaltsuebergangsVO_UKR_20220408

Geflüchtete aus der Ukraine mit Aufenthaltserlaubnis nach § 24 sollen ab 1. Juni leistungsberechtigt nach SGB II sein

28. April 2022|

Bund und Länder haben Anfang April verabredet, dass Geflüchtete aus der Ukraine mit Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG bzw. der entsprechenden Fiktionsbescheinigung dem SGB II / SGB XII zugeordnet werden sollen und nicht mehr dem AsylbLG.

2022-04-07-mpk-beschluss-data

Neues auf „Ukraine-Informationen“

7. April 2022|

Rom:nja:

  • Neben nicht-ukranischen Menschen finden sich insbesondere nicht selten staatenlose Rom:nja unter den auf dem Fluchtweg und bei der Ausreise – nicht zuletzt durch faschistische Einheiten innerhalb ukranischen Militärs – massiv diskriminierten Gruppen.

Suchdienst/Familiennachzug:

  • Der Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) unterstützt Personen, die sich in Kriegswirren und auf dem Fluchtweg verloren haben. Dazu hält der Suchdienst des DRK einen Flyer „Suchen, Verbinden, Vereinen“ vor: in Deutsch und Ukrainisch. Ein gesonderter Flyer richtet sich an unbegleite minderjährige Geflüchtete, die Unterstützung bei der Suche nach ihren Familien benötigen: in Deutsch und in Ukrainisch.
  • Der DRK-Suchdienst hat Beratungsstellen in verschiedenen Standorten in Schleswig-Holstein: Kontakt

Recht:

  • Eine sehr hilfreiche Beratungshilfe des Landesflüchtlingsbeauftragten SH vom 4.4.2022 behandelt das Thema, dass nicht-ukrainische aus der Ukraine Geflüchtete bisweilen im Verwaltungshandeln und rechtlich diskriminiert werden und es nicht hinlänglich geprüft wird, ob sie einen vorübergehenden Schutz und eine Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG erhalten können.

Vulnerable Gruppen:

  • Behinderte Personen: Verschiedene Institutionen haben die Seite www.hilfsabfrage.de erstellt. Die Internetseite soll dazu beitragen, die bestehenden Wohn- und Transferangebote für behinderte Menschen – nicht nur aus der Ukraine – zu bündeln und übersichtlich aufzuführen, um die zur Verfügung stehenden Ressourcen flächendeckend zu nutzen.

https://www.frsh.de/artikel/ukraine-informationen/

Informations- & Öffentlichkeitsarbeit


Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V. 

Arbeitshilfe des Zuwanderungsbeauftragten SH zu Drittstaatsangehörigen aus der Ukraine

7. April 2022|

Menschen, die aus der Ukraine geflüchtet sind, aber nicht die ukrainische Staatsangehörigkeit haben, haben Anspruch auf eine umfassende Prüfung, ob sie einen vorübergehenden Schutz und eine Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG erhalten können.
Dazu hat der Beauftragte für er Beauftragte für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen des Landes Schleswig-Holstein eine sehr hilfreiche Arbeitshilfe veröffentlicht, in der die Rechtsansprüche und Möglichkeiten ihrer Durchsetzung dargestellt werden.
http://Vorübergehender Schutz nach § 24 AufenthG auch für antragsberechtigte Drittstaatsangehörige anstelle eines Asylantrags oder einer Duldung

Situation der FrauenGefangen in Afghanistan

7. April 2022|

Eine Informartion vom Flüchtlingsrat SH

„Bitte vergesst uns nicht“, „Bitte rettet uns“ – solche Sprachnachrichten bekommt die Journalistin Natalie Amiri tagtäglich von Mädchen aus Afghanistan. Sie richten sich auch an die deutsche Bundesregierung, die versprochen hatte, so viele Menschen wie möglich rauszuholen. Seit vielen Monaten versucht Amiri Frauen bei ihrer Flucht nach Deutschland zu unterstützen. Auch die zwei Schwestern Zahra und Manizha Abbasi: Zahra darf nicht mehr zur Schule gehen, Manizha – eine bekannte TV-Moderatorin – nicht mehr arbeiten. Sie beide haben Angst vor den Taliban, vor Zwangsheirat und Vergewaltigung. Seitdem der Westen ihre Heimat im Stich gelassen hat, ist ihr Leben ein Albtraum. Die neuen Machthaber treten die Rechte von Frauen immer mehr mit Füßen. Im Schatten des Krieges in der Ukraine setzen sie ihr strenges Regime rigoros durch.

https://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste-vom-31-03-2022/frauen-gefangen-in-afghanistan.html

Video zur Menschenrechtslage in Afghanistan

7. April 2022|

Ein Tag in Afghanistan
von Sebastian Ehm und Katrin Eigendorf

Vor sieben Monaten haben die Taliban die Macht in Afghanistan an sich gerissen. Menschenrechtsverletzungen, Armut und Hunger gehören zum Alltag. Es werden Unruhen erwartet.

Videolänge: 13 min

Datum: 30.03.2022

Auslandsjournal ZDF/Mediathek

https://www.zdf.de/politik/auslandsjournal/auslandsjournal-clip-3-574.html

Ukraine-Hilfe: Aufruf zum Aufbau und Mithilfe einer ehrenamtlichen Kleiderkammer

7. April 2022|

Neumünster. Der AWO Stadtverband Neumünster e.V. ruft in Kooperation mit der Stadt Neumünster ehrenamtlich Engagierte und Interessierte dazu auf, den Aufbau und Betrieb einer Kleiderkammer zu unterstützen.

Die ersten Flüchtlinge aus der Ukraine sind bereits in Neumünster in Empfang genommen worden. Erschöpft von den kräftezehrenden Ereignissen der Flucht, fehlt es an vielen elementaren Dingen, da wenig Zeit für die Fluchtvorbereitungen zur Verfügung stand. Die meisten Personen kamen nur mit dem, was sie am Körper tragen konnten.

 Um die Versorgung mit Kleidung zu organisieren, rufen wir ehrenamtlich Engagierte und Interessierte dazu auf, den Aufbau einer ehrenamtlichen Kleiderkammer zu unterstützen. Ihre handfeste Hilfe ist nicht nur beim Aufbau der Kleiderkammer, bei der Kleideraufbereitung, -sortierung und -verteilung notwendig. Wenn Sie zusätzlich noch weitere Hilfsangebote bereitstellen möchten, unterstützen die Beratungsstelle für ehrenamtliche Flüchtlingshilfe und die Koordinierungsstelle für ehrenamtliche Flüchtlingshilfe des AWO Stadtverband Neumünster e.V. gerne, um Hindernisse, Schwierigkeiten und Hürden des Ankommens der Geflüchteten abzubauen und die Integration zu erleichtern.   

 Die Hilfsbereitschaft und das ehrenamtliche Engagement der Neumünsteraner Bürger*innen sind in diesen Krisenzeiten absolut erforderlich.

 Lassen Sie uns gemeinsam ein Zeichen setzen – ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen aus der Ukraine!  

 Helfen Sie mit – wirken Sie mit!

 Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an:

Robert Wollschlaeger                                                                                   

Beratungsstelle für ehrenamtliche Flüchtlingshilfe

Tel.: 0176 – 45 97 23 31

E-Mail: robert.wollschlaeger@awo-neumuenster.de

Aktuelle Hinweise für die Betreuung und Begleitung ukrainischer Staatsangehöriger für den Kreis Rendsburg-Eckernförde

7. April 2022|

Für den Kreis Rendsburg-Eckernförde aktuelle Hinweise für die Betreuung und Begleitung ukrainischer Staatsangehöriger (Stand: 24.03.2022).

Die zu uns kommenden Flüchtlinge/Vertriebenen aus der Ukraine – aber auch die Ukrainer_Innen, die sich am 24.02.2022 rechtmäßig in Deutschland aufhielten – haben in der Regel einen Anspruch auf Erteilung einer

Aufenthaltserlaubnis nach §24 AufenthG.

Diese Aufenthaltserlaubnis hat eine Gültigkeit bis 04.03.2024.

Bei der Erteilung der Aufenthaltserlaubnis ist von den Voraussetzungen aus § 5 Abs. 1 und 2 AufenthG abzusehen (insbesondere „Lebensunterhaltssicherung“ und „Erfüllung der Passpflicht“).

Da die Erstellung eines elektronischen Aufenthaltstitels (eAT) in Form einer Ausweiskarte durch die Bundesdruckerei einige Woche in Anspruch nimmt, stellt die Ausländerbehörde eine sog. Fiktionsbescheinigung aus. Diese soll einen Hinweis auf die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG enthalten, damit schon eine Anmeldung zu einem Integrationskurs (Sprachekurs) möglich ist.

 Gebühren Von der Erhebung von Gebühren für Ausstellung der Fiktionsbescheinigung und des eAT wird abgesehen.

Sozialleistungen Sobald ukrainische Vertriebene ein Schutzgesuch äußern (also um Unterstützung in Form von Wohnung, Krankenversicherung, Geld bitten), besteht ein Anspruch auf Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG).

Mit Erteilung der Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG besteht weiterhin ein Anspruch auf diese Leistungen.

Die Leistungen sind beim zuständigen Sozialamt zu beantragen.

Information durch

Walter Wiegand

Flüchtlingsbeauftragter

im Ev.-Luth. Kirchenkreis Rendsburg-Eckernförde

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