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Wir suchen Unterstützung! Begleitung – Sprachunterricht – Spenden!!!

17. März 2022|

Wir suchen dringend neue Helferinnen und Helfer, die die zu uns kommenden Flüchtlinge – im Moment hauptsächlich aus der Ukraine – in ihrer neuen Umgebung begleiten und unterstützen. Aber auch aus anderen Ländern kommen Menschen zu uns und leben hier in Altenholz.
Es geht um Alltagsbegleitung, Sprachunterricht, Hilfe im Behördendschungel, menschliche Nähe, wenn vorhanden Sie haben: Wohnraum, temporär oder dauerhaft.
Wir bitten herzlich um Unterstützung!
Melden Sie sich gerne bei Frau Schröder oder Frau Laschewski im Rathaus unter Tel.: 0431/3201-232 bzw. -234 oder r.schroeder@altenholz.de.

Ohne gute Deutschkenntnisse gibt es keinen Erfolg im neuen Leben. Wir arbeiten in sehr kleinen Gruppen und konnten so die Erfahrung machen, dass es nicht mehr wichtig war, ob wir gelernte Lehrer waren oder nicht. Wenn Sie uns beim Sprachunterricht unterstützen möchten, melden Sie sich gerne, auch direkt bei uns (larissa.apel@gmx.com).

Oder melden Sie sich über unser Formular https://freundeskreis-asyl-altenholz.de/adverts/ , Ihre Anfrage, Ihr Angebot (auch Sachspenden) wird weitergeleitet bzw. wir melden uns.

Unser sogenannten „Großen Runde“ trifft sich regelmäßig (wenn Corona es zulässt) an jedem 3. Dienstag im Monat  um 19:30 im Eivind-Berggrav-Zentrum.

Alle anderen festen Termine finden Sie hier https://freundeskreis-asyl-altenholz.de/mitmachen/

Schutz von Deserteuren und Kriegsdienstverweigerern gefordert

23. September 2022|

Russland, Belarus, Ukraine: Unterschriftensammlung gestartet

Anlässlich des Internationalen Friedenstages am 21. September rufen Connection e.V., der Internationale Versöhnungsbund, das Europäische Büro für Kriegsdienstverweigerung und War Resisters’ International zu einer Unterschriftenaktion für Deserteure und Kriegsdienstverweigerer aus Russland, Belarus und Ukraine auf. „Zehntausende haben sich auf allen Seiten des Krieges in der Ukraine den Kämpfen entzogen“, so heute Rudi Friedrich vom Kriegsdienstverweigerungs-Netzwerk Connection e.V. „Auf der Seite Russlands und Belarus wollen sie sich nicht an einem Angriffskrieg beteiligen. Auf der Seite der Ukraine entziehen sie sich dem Zwang zum Kriegsdienst.“

Am 6. April 2022 hatte der Präsident des Europäischen Rates, Charles Michel, russische Soldaten zur Desertion aufgerufen und ihnen Schutz nach dem Flüchtlingsrecht versprochen. Dieses Versprechen wurde bis heute nicht eingelöst.

Im Rahmen der Kampagne #ObjectWarCampaign liegt nun eine Petition vor, die sich wendet an die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, den Präsidenten des Europäischen Rates, Charles Michel, und die Präsidentin des Europäischen Parlaments Roberta Metsola. Sie betont die Notwendigkeit, Kriegsdienstverweigerern und Deserteuren in Russland, Belarus und der Ukraine Schutz und Asyl zu gewähren. Die Petition, die auf der Website WeMove.eu gestartet wurde, kann nun auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Griechisch unterzeichnet werden.

Es gibt schätzungsweise 100.000 russische Wehrpflichtige und Deserteure, die den Angriffskrieg ablehnen. Schätzungsweise 22.000 belarussische Wehrpflichtige haben ihr Land verlassen, weil sie sich nicht an einer möglichen Beteiligung am Krieg in der Ukraine beteiligen wollen. Sie alle müssen wegen ihrer Haltung gegen den Krieg eine mehrjährige Verfolgung befürchten. Sie hoffen auf Schutz in den Zufluchtsländern.

Die Ukraine hat das Recht auf Kriegsdienstverweigerung ausgesetzt und die Grenze für Männer zwischen 18 und 60 Jahren geschlossen. Mehr als 100.000 Männer haben sich der Kriegsbeteiligung in der Ukraine entzogen und sind ins Ausland geflohen. Derzeit haben ukrainische Staatsbürger einen befristeten Aufenthalt in der Europäischen Union. Mit der Petition fordern wir, dass das Recht auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen in der Ukraine uneingeschränkt garantiert wird.

Die Unterschriften, die durch die Petition der #ObjectWarCampaign gesammelt werden, sind eine wichtige Unterstützung für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure, die nicht am russischen Angriffskrieg teilnehmen wollen. Diese Kampagne unterstreicht, wie wichtig es ist, die Grenzen für diejenigen zu öffnen, die sich in ihren Ländern unter großem persönlichen Risiko dem Krieg widersetzen, und ruft alle Menschen in der Welt auf, diejenigen zu unterstützen, die sich weigern zu kämpfen und zu töten.

Jeder Rekrut kann ein Kriegsdienstverweigerer sein, jede Soldatin eine Deserteurin. Unterstützen wir diejenigen, die sich weigern zu töten. Sie brauchen unsere Solidarität!

#ObjectWarCampaign – #StandWithObjectors

Die Petition folgt einem Appell, der im Juni 2022 an das Europäische Parlament und die Parlamentarische Versammlung des Europarates geschickt wurde – unterstützt von 60 Organisationen aus 20 Ländern – und in dem ausführlich dargelegt wird, warum Schutz und Unterstützung für Deserteure und Kriegsdienstverweigerer auf allen Seiten des ukrainischen Krieges notwendig sind und dass dies ein Menschenrecht ist. Im Europäischen Parlament wurde dieser Appell bereits von mehreren Europaabgeordneten aufgegriffen.

Mehr Informationen

Der Appell an die europäischen Institutionen ist hier zu finden.

Hintergrundinformationen finden Sie hier.

Kontakt und Interviewanfragen

Zaira Zafarana, International Fellowship of Reconciliation (IFOR), zaira.zafarana@ifor.org, www.ifor.org (Englisch, Italienisch)

Rudi Friedrich, Connection e.V., +496982375534, office@Connection-eV.org, www.Connection-eV.org (Deutsch, Englisch)

Semih Sapmaz, War Resisters’ International (WRI), semih@wri-irg.org  www.wri-irg.org (Englisch, Türkisch)

Sam Biesemans, Europäisches Büro für Kriegsdienstverweigerung (EBCO), +32477268893, ebco.brussels@skynet.be  www.ebco-beoc.org (Französisch, Niederländisch, Italienisch, Englisch

Projekt gestartet: Gemeinsam stark! Unterstützung für Menschen aus der Ukraine

23. September 2022|

Eine Information der Sozialdienst muslimischer Frauen-Neumünster e. V., Christianstr. 62 | 24534 Neumünster

„Liebe Freund:innen des SmF,

wir freuen uns, Ihnen heute mitteilen zu können, dass unser neues Projekt gestartet ist: Gemeinsam stark!

Wir wollen Menschen, die aus der Ukraine nach Deutschland geflüchtet sind, mit niederschwelligen Angeboten beim Ankommen in Neumünster unterstützen.

  • Ausfüllen von Anträgen Begleitung bei Behördengängen
  • Austausch mit Menschen aus vielen Ländern
  • Elterncafés, Sprachcafés, Ausflüge und Feste

Wir bieten Unterstützung auf Ukrainisch, Russisch, Arabisch, Türkisch und Deutsch.

Durch das Projekt wollen wir das Bewusstsein für ein Miteinander in der Gesellschaft stärken und die Kultur des Willkommen-Sein in Deutschland fördern. Ein wichtiges Anliegen ist es uns, dass nachhaltige Beziehungen zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen entstehen.
Melden Sie sich bei Alla Nowosselski: a.nowosselski@smf-verband.de, +49 157 53419664.

Besuchen Sie uns außerdem in unserem Büro in der Christianstr. 62 in Neumünster. Mo + Fr: 10-15 Uhr, Di-Do: 10-17 Uhr.
Das Projekt wird gefördert von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt.
Wir freuen uns auf Sie. Den angehängten Flyer sowie diese E-Mail können Sie gerne an Interessierte weiterleiten.

Mit freundlichen Grüßen
Britt Köster, Projektstandortleiterin „Patenschaft – Praxis – Qualifizierung“

Die Umfrage ist in den drei Sprachen Englisch, Ukrainisch und Russisch auf folgenden Seiten abrufbar:

https://fra.europa.eu/ukr-survey-en

https://fra.europa.eu/ukr-survey-ru

https://fra.europa.eu/ukr-survey-uk

Es ist wichtig, dass möglichst viele Menschen per Klick auf diesen Umfrageseiten in einer der drei Sprachen an der Umfrage teilnehmen. Sollten Sie also direkt Kontakt zu Betroffenen haben (per WhatsApp oder E-Mail zum Beispiel), leiten Sie diese Links bitte gerne weiter. Ein komprimierter Vorschlag für eine Email / Whatsapp zur Weiterleitung an Geflüchtete finden Sie am Ende dieser Mail in drei Sprachen. Im Anhang finden sie alternativ auch einen Flyer, wo man per QR-Code zur Umfrage gelangen kann.

Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Uns würde es sehr freuen, wenn Sie uns bei dieser Umfrage unterstützen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Roger Meyer“

 

Neues Schreiben des BMI zu Umsetzung Ukraine-Ratsbeschluss

23. September 2022|

Das BMI hat seine Anwendungshinweise zum Durchführungsbeschluss des Rates der EU zur Massenzustromrichtlinie aktualisiert.

Insbesondere zu den Drittstaatsangehörigen, zur Weiterwanderung in einen anderen EU-Staat und zur Wohnsitzregelung sind die entsprechenden Passagen im Vergleich zur vorherigen Version verändert worden.

Das Schreiben ist dieser Mail angehängt:

BMI-Schreiben 05.09.2022:

https://fr-hessen.de/wp-content/uploads/2022/09/2022-09-05_-BMI-voruebergehender-Schutz-Ukraine.pdf

2022-09-05_ BMI vorübergehender Schutz Ukraine

 

Nachfolgend noch die Links zu den vorangegangenen Versionen (zum Vergleich):

  1. Version vom 14.03.2022:

https://fr-hessen.de/wp-content/uploads/2022/03/2022-03-14_BMI-Endfassung-Laenderschreiben-%C2%A7-24-AufenthG.pdf

  1. Version vom 14.04.2022:

https://fr-hessen.de/wp-content/uploads/2022/04/2022-04-14_BMI_Laenderschreiben_UKR.pdf

»Ich war Nummer 87« – Die bewegende Geschichte von Rohims Flucht

23. September 2022|

Eine Info von pro Asyl:

Rohim ist aus Afghanistan geflohen. Zu Fuß. Heute ist er in Sicherheit, aber was ihm mitten in Europa widerfahren ist, wird er nie vergessen können. Und er hat Angst davor, zurück nach Polen geschickt zu werden. Deshalb unterstützen wir ihn über unseren Rechtshilfefonds.

https://www.youtube.com/watch?utm_source=ActiveCampaign&utm_medium=email&utm_content=Rohims+Geschichte&utm_campaign=Newsletter+Belarus+%2F+Menschenrechtspreis&v=l9Uo0WJjXIg&feature=youtu.be

Ukraine setzt Recht auf Kriegsdienstverweigerung aus

23. September 2022|

Wie das ukrainische Verteidigungsministerium vor wenigen Tagen der Ukrainischen Pazifistischen Bewegung mitteilte, wurde aufgrund des Kriegsrechts das in der Ukraine bestehende Recht auf Kriegsdienstverweigerung ausgesetzt: Nach dem Gesetz stelle der alternative Dienst ein Ersatz für den befristet abzuleistenden Militärdienst dar. Weiter schreibt das Verteidigungsministerium: „Aufgrund des Kriegsrechts wird seit dem 24.02.2022 der befristete Militärdienst in der Ukraine nicht mehr durchgeführt. Daher ist die Umsetzung des alternativen Dienstes nicht anwendbar.“

Originaldokument mit Übersetzung:
https://de.connection-ev.org/pdfs/2022-08-21_MOD-Ukraine.pdf

Weitere Infos unter https://de.Connection-eV.org/article-3613

Auf unabsehbare Zeit weiter keine Pässe und keine Tazkiras von der afghanischen Botschaft

23. September 2022|

Eine Info vom Flüchtlingsrat SH:

https://www.frsh.de/artikel/updated-information-afghanistan-chronologisch/

Die Botschaft der Islamischen Republik Afghanistan vergibt an Personen, die einen Pass beantragen, seit Monaten ablehnende Bescheinigungen, wie die beiden hier beigefügten und geben die Auskunft, dass wohl auch noch auf unabsehbare Zeit keine afghanischen Pässe ausgestellt werden können.

Wir erinnern in diesem Zusammenhang an den Erlass des schleswig-holsteinischen Innenministeriums vom 2.5.2022, in dem geregelt ist, dass in begründeten Fällen Reiseausweise auszustellen sind: https://www.frsh.de/fileadmin/pdf/behoerden/Erlasse_ab_2012/MILIGSH_Erlass_afgh.Passbeschaffung_202205002.pdf

2022-08-24_Bescheinigung Afgh Botschaft
AFG Botschaft Jan 2022 keine Paesse keine Tazkira

 

Offener Brief weiblicher Ortskräfte aus Afghanistan an die Bundesregierung

23. September 2022|

Weibliche Ortskräfte aus deutschen Organisationen und (Frauenrechts-)aktivistinnen, die in Afghanistan gearbeitet haben, haben einen Offenen Brief veröffentlicht mit Forderung an die deutsche Regierung, ihr Versprechen auf Evakuierung von in Afghanistan verbliebenen Familienangehörigen, einzuhalten.

https://www.frsh.de/artikel/offener-brief-weiblicher-ortskraefte-aus-afghanistan-an-die-bundesregierung/

Projekt Afghanistan

Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V. 

Sophienblatt 82-86 ● 24114 Kiel
Tel. 0431-556 813 58 ● Fax: 0431 736 077 ● afghanistan@frsh.dewww.frsh.de

01.09.2022

Video: Geflüchtete aus der Ukraine (Social Media)

23. September 2022|

Vom Flüchtlingsrat Bremen:

„Bundesweit haben wir mit Schwarzen Geflüchteten & PoC Geflüchteten aus
der Ukraine das folgende Video für Social Media erstellt:
– größere Datei (110 mb): https://vimeo.com/744668303

– kleinere Datei (20 mb): https://vimeo.com/744765399
Passwort jeweils: norasism

In dem Video fordern wir sichere Aufenthaltserlaubnisse für alle Geflüchteten aus der Ukraine!“

 

BMI-Schreiben: Auch nach Weiterwanderung aus anderem EU-Staat Anspruch auf vorübergehenden Schutz (§ 24 AufenthG) in Deutschland

23. September 2022|

Das BMI hat am 8. August 2022 ein Rundschreiben zu diesem Thema veröffentlicht:
https://ggua.de/fileadmin/downloads/Ukraine/BMI_Schreiben_Weiterwanderung.pdf

Darin stellt das BMI klar:

  • Auch Personen, die bereits in einem anderen Mitgliedsstaat vorübergehenden Schutz haben, haben nach einer Weiterwanderung nach Deutschland Anspruch auf eine Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG, sofern die übrigen Voraussetzungen erfüllt sind. In diesem Fall „ist der schutzbegehrenden Person, bei Erfüllung der übrigen Voraussetzungen, eine Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG in Deutschland zu erteilen.“ Denn mit dem EU-Beschluss zum vorübergehenden Schutz solle „Personen mit vorübergehendem Schutz den flexiblen Fortzug aus einem Mitgliedsstaat in einen anderen. Die eingeräumte „Freizügigkeit“ soll u.a. dazu dienen, eine schnelle Weiterreise und Verteilung in der EU zu ermöglichen.“
  • Wenn umgekehrt Personen, die vorübergehenden Schutz in Deutschland genießen, in einem anderen Mitgliedsstaat vorübergehenden Schutz beantragen, erlischt zwar der vorübergehende Schutz selbst in Deutschland nicht automatisch, aber die Aufenthaltserlaubnis erlischt gem. § 51 Abs. 1 Nr. 6 AufenthG sofort (und nicht erst nach sechs Monaten), da damit ein „dauerhafter Fortzugswille“ zum Ausdruck gebracht worden sei und es sich nicht nur um eine vorübergehende Ausreise handele.
  • Wenn eine Person, die in Deutschland vorübergehenden Schutz genießt, dauerhaft in die Ukraine zurückkehrt, droht ebenfalls das Erlöschen des Aufenthaltstitels. Bei einer von vornherein nur vorübergehend geplanten Reise in die Ukraine erlischt der Titel hingegen erst nach sechs Monaten Abwesenheit aus Deutschland (§ 51 Abs. 1 Nr. 7 AufenthG). Man kann bei der ABH auch eine längere Frist als sechs Monate beantragen.

Neuer „Europabericht“ von Prof. Dr. Holger Hoffmann erschienen

23. September 2022|

Eine Info vom flüchtlingsrat Hannover:

Die „Europaberichte“ von Prof. Holger Hoffmann vermitteln einen sehr guten Überblick über aktuelle Entwicklungen des europäischen Flüchtlingsrechts.

Der aktuellste Bericht befasst sich mit den europäischen Entwicklungen im Zeitraum Januar bis Juli 2022

Frühere Berichte von Prof Dr. Hoffmann finden sich unter https://www.nds-fluerat.org/politisches/europa/berichte/

Prof. Dr. Holger Hoffmann, ehemaliger Dekan des Fachbereichs Sozialwesen der Fachhochschule Bielefeld, ist Mitglied des Sprecherrates der mit den Wohlfahrtsverbänden und dem UNHCR zusammenarbeitenden Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte. Darüber hinaus ist er Deutscher Koordinator des ELENA-Netzwerkes (European Network on Asylum) mit Sitz in London/Brüssel.

UNICEF Online Schulung „Auf Kinder achten! Kinderschutz und Kinderfreundliche Orte und Angebote in Unterkünften für geflüchtete Menschen“

19. August 2022|

Insgesamt werden 10 UNICEF Online Schulungen „Auf Kinder achten! Kinderschutz und Kinderfreundliche Orte und Angebote in Unterkünften für geflüchtete Menschen“ bis Jahresende angeboten. Alle Informationen, die ersten fünf Termine sowie die Anmeldeformulare finden Sie auf der Webseite der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünfte“.

Alle Infos und zur Anmeldung: https://www.gewaltschutz-gu.de/veranstaltungen/unicef-online-schulung

Zumutbarkeit der Rückkehr von Drittstaater*innen in ihre Herkunftsländer

19. August 2022|

Eine Info vom Flüchtlingsrat SH:

Ergänzend zum Ukraine Gesamterlass vom 17.6.2022 hat das Kieler Innenministerium (MIKWSSH) jetzt auf Hinweise des BAMF vom 4.8.2022 aufmerksam gemacht, in denen es insbesondere um die Zumutbarkeit der Rückkehr von Drittstaater*innen in ihre Herkunftsländer geht.
Auf der Web-Seite des FRSH haben wir die Informationen zum Erlass vom 17.6. entsprechend ergänzt: https://www.frsh.de/artikel/miligsh-ukraine-gesamterlass/

Aktualisiert: Hinweise zur Unterstützung von Geflüchteten aus der Ukraine

19. August 2022|

Eine Information des Referent im Büro des Beauftragten für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen:

 

Sehr geehrte Damen und Herrn,

wir haben auf unserer Internetseite die Hinweise zur Unterstützung von Geflüchteten aus der Ukraine aktualisiert https://www.landtag.ltsh.de/beauftragte/fb/ukraine/.

Besonders sei auf die ab dem 1. September 2022 geltende 90-Tage-Regelung hingewiesen. Gemäß dieser am 1. Juli 2022 vom Bundesrat beschlossenen Zweiten Verordnung zur Änderung der Ukraine-Aufenthalts-Übergangsverordnung soll der Aufenthalt von aus der Ukraine Geflohenen nur noch für 90 Tage ab erster Einreise ohne Aufenthaltserlaubnis und ohne Visum erlaubt sein. Wurde nach Antrag einer Aufenthaltserlaubnis eine Fiktionsbescheinigung ausgestellt, bleibt der Aufenthalt bis zur Bescheiderstellung erlaubt.

Für alle aus der Ukraine geflohenen Menschen, die sich am 1. September 2022 bereits länger als 90 Tage in Deutschland aufhalten, gilt dann der Aufenthalt als unerlaubt, wenn kein Antrag auf eine Aufenthaltserlaubnis gestellt wurde oder wenn dieser Antrag negativ beschieden wurde. Von dieser Regelung werden vor allem aus der Ukraine geflohene Drittstaatsangehörige betroffen sein, die keinen Anspruch auf vorübergehenden Schutz nach § 24 AufenthG geltend machen können.

Mit freundlichen Grüßen

Elias Elsler

Referent im Büro des Beauftragten für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen

E-Mail              Elias.Elsler@landtag.ltsh.de

 

 

 

Beratung mit ukrainischer Übersetzung  

19. August 2022|

https://b-umf.de/beratung/

Kostenlose Beratung mit ukrainischer Übersetzung ab Mitte August (Start am 18.08.22)

Das Angebot richtet sich an Fachkräfte und Ehrenamtliche, die sich um ukrainische Kinder und Jugendliche kümmern.

Begleiten Sie ein Kind? Wollen Sie jemanden bei sich aufnehmen? Haben Sie Pflegegeld beantragt und es nicht bekommen? Haben Sie Fragen zur aufenthaltsrechtlichen Situation?

Es gibt so viele Fragen und wir beraten sowohl schriftlich als auch mündlich in zwanzigminütigen Beratungsslots per teams mit Dolmetscher*in.

Schriftliche Anfragen an beratung@b-umf.de (auch auf Ukrainisch)

Beratungsgespräche mit ukrainischer Übersetzungen können gebucht werden über https://outlook.office365.com/owa/calendar/BumFBeratungukrainisch1@b-umf.de/bookings/

Es gibt donnerstags jeweils zwanzigminütige Zeitfenster zwischen 12.00 und 14.00 Uhr.

Bitte schicken Sie uns vorher ihre Fragen zu, damit wir Sie kompetent beraten können.

Beratungen zum Thema Ukraine auf deutsch bitte nicht über diese Tool buchen sondern zu den Sprechzeiten Donnerstags 14h30-16h30 oder per Mail!!

 

Livia Giuliani (sie/ihr | she/her)

Bildungsfestival Afrikatage-Kiel vom 19. – 25.09.2022

19. August 2022|

Das diesjährige Bildungsfestival der Afrikatage findet unter dem Thema „Ubuntu – gemeinsam, global und gerecht in Kiel“ statt. Mit Vorträgen, Workshops, Lesung, Ausstellung, Markt der Möglichkeiten, Musik, Tanz und Sport wollen afrikanische Vereine und andere Gruppen aus Schleswig-Holstein unter dem Dach des BEI (Bündnis Eine Welt) den Afrikatagen eine Plattform für Begegnungen auf Augenhöhe verschaffen.

Mit dem vielfältigen Programm werden Räume für Austausch und Kooperation zwischen Nord und Süd, für Diskussionen über gemeinsame Probleme und für ein Kennenlernen der Vielfältigkeit des Kontinents Afrika angeboten.

Save the date Afrikatage-Kiel 2022

EuGH und BVerfG: Ausschlüsse vom Kindergeld für bestimmte nicht-deutsche Staatsangehörige sind unzulässig

19. August 2022|

Kindergeld_Urteile

ONLINE Informatik-Kurs

19. August 2022|

Das Projekt „InGe – Informatik für Geflüchtete“ der ZBBS plant einen neuen ONLINE Informatik-Kurs voraussichtlich ab September 2022 (vorbehaltlich der Weiterbewilligung und -finanzierung).

Dafür werden schon jetzt Interessierte aus ganz Schleswig-Holstein gesucht, die Lust auf einen 5-monatigen Kurs haben.
Detaillierte Informationen (u.a. zu den Zugangsvoraussetzungen) finden Sie im angehängten Flyer.

Zur Interessensbekundung melden sich Interessierte bitte über folgenden Link:
https://eveeno.com/Informatik-fuer-Gefluechtete

Interessensbekundungen für u.g. Informatikkurs für Geflüchtete sind über den folgenden Link öglich:
https://eveeno.com/Informatik-fuer-Gefluechtete

InGe_20220111_Flyer

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