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Die monatlichen Termine des FKA entfallen bis auf Weiteres

13. April 2021|

Mehrsprachige Informationen zur mRNA-Impfung vom RKI

13. April 2021|

  • Aufklärungsmerkblatt zur COVID-19-Impfung mit mRNA-Impfstoff (Comirnaty® von BioNTech/Pfizer und Moderna® von Moderna) – mehrsprachig: Dieser Aufklärungsbogen inkl. Einwilligungserklärung wurde vom Deutschen Grünen Kreuz e.V., Marburg, in Kooperation mit dem Robert Koch-Institut, Berlin, erstellt. Es werden 19 Sprachen vorgehalten. Das Blatt wird laufend aktualisiert: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Aufklaerungsbogen-Tab.html
  • Aufklärungsmerkblatt zur COVID-19-Impfung mit Vektor-Impfstoff (AstraZeneca®) – mehrsprachig: Dieses Aufklärungsmerkblatt und der Anamnese- und Einwilligungsbogen wurden vom Deutschen Grünen Kreuz e.V., Marburg, in Kooperation mit dem Robert Koch-Institut, Berlin, erstellt und sind urheberrechtlich geschützt. Sie dürfen ausschließlich im Rahmen ihrer Zwecke für eine nicht-kommerzielle Nutzung vervielfältigt und weitergegeben werden. Jegliche Bearbeitung oder Veränderung ist unzulässig. Es werden 19 Sprachen vorgehalten. Das Blatt wird laufend aktualisiert: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Vektorimpfstoff-Tab.html

 

 

Mehrsprachige Corona-Infos – UPDATE Reiseinformationen

13. April 2021|

Details unter

Twitter: https://twitter.com/IntegrationBund

Instagram: https://www.instagram.com/integrationsbeauftragte/

Wenn Sie die Inhalte herunterladen und beispielsweise per WhatsApp-Chat weiterverbreiten wollen, wurden sie
hier in einer Dropbox abgelegt. Die Inhalte dort werden laufend aktualisiert.

 VIDEOS

Ein animiertes Kurzvido mit Untertiteln in vier Sprachen (deutsch, englisch, türkisch, arabisch)  informiert über die aktuellen Einreisebestimmungen aus Risiko-, Hochinzidenz- und Virusvariantengebieten. Sie finden das Video über unsere Social-Media-Kanäle sowie zum Download in der Dropbox.

Ein weiteres Kurzvideo wird über die Testpflicht vor Einreise mit dem Flugzeug informieren und ist in der nächsten Woche über Social Media und in der Dropbox zu finden.

WEBSITE
Auf der Website https://www.integrationsbeauftragte.de/corona-virus finden Sie laufend aktualisierte Informationen und weiterführende Links in 20 Sprachen:

Mehrsprachige Informationen speziell für EU-Bürgerinnen und Bürger sind auch auf der Website der EU-Gleichbehandlungsstelle abrufbar: https://www.eu-gleichbehandlungsstelle.de/corona-virus

KURZINFORMATION (Flyer) zum Ausdrucken in 20 Sprachen

Ein Flyer in 20 Sprachen mit den wichtigsten Informationen in Kürze zur Corona-Pandemie steht zum Download bereit unter: www.integrationsbeauftragte.de/corona-virus. Er wird laufend aktualisiert und ist in folgenden Sprachen verfügbar: Deutsch, Englisch, Französisch, Türkisch, Italienisch, Russisch, Farsi, Chinesisch, Arabisch, Spanisch, Bulgarisch, Polnisch, Rumänisch, Ungarisch, Griechisch, Vietnamesisch, Tigrinja, Albanisch, Kroatisch und Tschechisch.

 INFORMATIONEN VON HANDBOOK GERMANY

Die von durch die Integrationsbeauftragte geförderte Informationsplattform Handbook Germany produziert täglich Videos und Texte mit aktuellen Informationen zu Corona in 7 Sprachen (Deutsch, Englisch, Arabisch, Farsi, Französisch, Paschto und Türkisch): www.handbookgermany.de

 MELDUNG WEITEREN INFORMATIONSBEDARFS
Eine umfassende gesicherte Information ist uns ein gemeinsames Anliegen für Teilhabe und Gesundheitsschutz aller Bürgerinnen und Bürger. Für die zahlreichen Rückmeldungen danken wir Ihnen von Herzen. Ihre Hinweise und Anregungen insb. zu besonderen Problemlagen und zum Sprachenangebot haben wir aufgegriffen und unser Angebot erweitert. Gerne nehmen wir auch künftig Ihre Hinweise zu weiterem Informationsbedarf zur Corona-Pandemie auf. Bitte senden Sie uns Ihre Anregungen an: integrationsbeauftragte@bk.bund.de

Referat Grundsatzaufgaben

Beauftragte der Bundesregierung für Migration,

Flüchtlinge und Integration im

Bundeskanzleramt

10557 Berlin

Corona: Einmalzahlung an alle AsylbLG-Leistungsberechtigten – außer sie bekommen Kindergeld

13. April 2021|

Erlass des MILIGSH zur Durchführung des Asylbewerberleistungsgesetzes (AsylbLG); Art. 5 des Sozialschutz-Pakets III

Das BMAS führt aus, dass anspruchsberechtigt auch erwachsene AsylbLG-Leistungsberechtigte sind, die einer Leistungsminderung unterliegen. Dies folgt aus der Gesetzesbegründung, die weder im Bereich des SGB II noch des AsylbLG eine Differenzierung der Leistungsberechtigten im Hinblick auf bestehende Leistungsminderungen vorsieht und wird ferner auch aus der Berechnung des Haushaltsaufwands deutlich, der sämtliche erwachsene Leistungsberechtigte zu Grunde liegen. Darüber hinaus steht der Sinn und Zweck der Regelung einem Ausschluss des Personenkreises ebenfalls klar entgegen.

Das MILIGSH aber schränkt ein: “Zur Vermeidung einer Doppelzahlung ist die Einmalzahlung gemäß § 144 Satz 3 SGB XII nicht an Leistungsberechtigte zu zahlen, bei denen im Mai 2021 Kindergeld als Einkom-men berücksichtigt wird. Denn bei diesen ist zu unterstellen, dass sie den Kinderbonus er-halten.”

https://www.frsh.de/fileadmin/pdf/behoerden/Erlasse_ab_2012/MILIGSH_Runderlass-Sozialschutz-PaketIII_20210324.pdf

Projekt “Die Öffnung der Familie”

13. April 2021|

Das Projekt “Die Öffnung der Familie” startet ab Mai neue Kurse für Menschen, die Arabisch, Dari/Farsi oder Tigrinya sprechen.
Was ist “Die Öffnung der Familie?”
Im Projekt “Die Öffnung der Familie” haben seit August 50 Teilnehmer*innen auf Arabisch beziehungsweise Dari und Farsi über verschiedene Themen gesprochen, die für ihre Familien wichtig sind. Dazu zählen zum Beispiel das Leben in Deutschland, Bedeutung der Demokratie und Gleichberechtigung, die Rolle als Eltern, Wege der Erziehung und vieles mehr. Für viele Gespräche wurden Expert*innen aus Kiel und Umgebung eingeladen.
Einige Teilnehmer*innen erzählen in dieser Slide-Show, warum die regelmäßigen Treffen für sie wichtig sind: https://www.zbbs-sh.de/neue-kurse-ab-mai-im-projekt-die-oeffnung-der-familie/
Weitere Infos zum Projekt gibt es hier: www.zbbs-sh.de/projekte

DieÖffnungDerFamilie_Mai2021

 

Zentrale Bildungs- und Beratungsstelle
für Migrant*innen (ZBBS) e.V.
Sophienblatt 64a, 24114 Kiel
www.zbbs-sh.de

Alena Wewer
Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 0157 33999375 I Fax 0431 2001154

Gemeinsamer Aufruf: Keine Zusammenarbeit mit Diktator und Kriegsverbrecher Assad! Keine Abschiebungen nach Syrien!

16. März 2021|

Presseinformation, 14. März 2021

Am 15. März 2021 jährt sich zum zehnten Mal der Beginn der Aufstände in Syrien gegen Machthaber Bashar al-Assad. Was mit dem Wunsch nach mehr Freiheit und Demokratie begann, ist zu einem der verheerendsten Kriege der jüngsten Zeit geworden.

Mit einem gemeinsamen Aufruf zum Jahrestag protestieren die Landesflüchtlingsräte, PRO ASYL, medico international, Sea Watch, Adopt a Revolution und weitere Organisationen gegen die Pläne des Bundesinnenministeriums und einiger Innenminister der Union, wieder nach Syrien abzuschieben. Abschiebungen nach Syrien sind und bleiben aufgrund der eklatanten Menschenrechtsverletzungen und systematischen Verbrechen gegen die Menschlichkeit völkerrechtswidrig. Eine diplomatische Annäherung an Assad setzt ein fatales Zeichen zur Normalisierung des Regimes und konterkariert auch das historische Urteil im Folterprozess von Koblenz, so die Organisationen.

Aufruf Keine Abschiebungen nach Syrien 10 Jahre Revolution

Faktenpapier „Fakten zur Einwanderung in Deutschland“

1. März 2021|

Der Sachverständigenrat für Integration und Migration hat sein Faktenpapier „Fakten zur Einwanderung in Deutschland“ aktualisiert. Es enthält die wichtigsten Informationen und Zahlen zur Zusammensetzung der Bevölkerung, der Zuwanderung (inkl. Arbeitsmigration und Asyl) sowie zu Qualifikation und Erwerbstätigkeit von Zuwanderinnen und Zuwanderern.

Hier der Link https://www.svr-migration.de/kurz-buendig/ .

Dort stehen auch folgende Kurz und bündig-Publikationen zum Download zur Verfügung:

  • Fakten zur Asylpolitik
  • Zuwanderung zum Zweck der Erwerbstätigkeit
  • Ungleiche Bildungschancen

 

 

Teilnahme am Integrationskurs für Asylsuchende aus Herkunftsländer mit „guter Bleibeperspektive“

1. März 2021|

Der DLT informiert, dass nach § 44 Abs. 4 Satz 2 Nr. 1a des Aufenthaltsgesetzes– im Rahmen verfügbarer Plätze – auch Asylsuchenden zur Teilnahme am Integrationskurs zugelassen werden können, wenn bei ihnen ein rechtmäßiger und dauerhafter Aufenthalt zu erwarten ist. Das bemisst sich nach den Erfolgsaussichten ihres Asylantrags.
Wie das BAMF nun mitgeteilt hat, können ab dem 1.3.2021 zusätzlich zu Asylsu-chenden aus den Herkunftsländern Syrien und Eritrea aufgrund der gestiegenen und konstanten Gesamtschutzquote auch Asylbewerbende aus Somalia einen entspre-chenden Antrag auf Berechtigung zur Teilnahme an einem Integrationssprachkurs stellen. Das Schreiben des BAMF ist hier als Anlage beigefügt.”

RS 0247 2021 Her
RS 02472021 Anlage

Die Ausländerbehörde Kiel (Selbstbezeichnung: Zuwanderungsabteilung) zieht ab Anfang März um.

1. März 2021|

074-Umzug_ZuwanderungsabteilungAlle Einzelheiten stehen in der angehängten Presseerklärung der Stadt.

Online-Vortragsreihe “Islam, Islamfeindlichkeit und Islamismus” im März

1. März 2021|

Die Vorträge finden den gesamten März über jeden Mittwoch in der Zeit von 14:30-16:00 Uhr statt.
PROvention möchte mit dieser Veranstaltung Fachkräften aus den Bereichen Schule, Soziale Arbeit, Migrationsberatung, Kinder- und Jugendhilfe sowie anderen Sozialraumakteur*innen Hintergrundwissen zu den genannten Themenkomplexen mit an die Hand geben und Unsicherheiten in der beruflichen Praxis abbauen. Die Vorträge decken dabei ein breites Spektrum an Themen ab, von muslimischem Leben über Antimuslimischen Rassismus bis hin zu religiös begründetem Extremismus.
Weitere Details zur Vortragsreihe und den Anmeldemodalitäten über die Einladung im Anhang.
Die Vorträge sowie ein breites Angebot an Fortbildungen können auch direkt für Institutionen gebucht werden.

Online Vortragsreihe Islam Islamfeindlichkeit und Islamismus 2021

 

Video zum Jahrestag des Attentats von Hanau am 19. Februar

1. März 2021|

Der Runde Tisch gegen Rassismus und Faschismus in Kiel und weitere Aktive aus Schleswig-Holstein haben zum Jahrestag des rassistischen Attentats, dem in Hanau am 19.2.2020 elf Personen zum Opfer gefallen sind, ihre Beiträge zum Gedenken an die Opfer und Forderungen zur Aufklärung des Verbrechens in einem Solidaritätsvideo zusammengefasst.
Hier der Web-Link zu diesem Video:

https://youtu.be/2nzE1bOxOqA

Aktueller Bericht zu Lebensbedingungen in Griechenland

1. März 2021|

Das Mobile Info Team hat gerade eben einen 30-seitigen Bericht zu den Wohnbedingungen von Asylsuchenden und International Schutzberechtigten in Griechenland herausgebracht, der auch auf die Programm ESTIA, HELIOS u.a. eingeht.
Er steht hier zum Download bereit: https://www.mobileinfoteam.org/accommodation-report

Projektvorstellung “Zukunft Wohnen” des DRK-KV Kiel e.V.

1. März 2021|

PP ZW_Träger

Virtuelle Ausstellung des Netzwerks Alle an Bord!

15. Februar 2021|

Wir haben es geschafft! – Acht Menschen – acht Geschichten

Wege in den Arbeitsmarkt sind so divers wie die Menschen, die diese Wege gehen. Besonders für Geflüchtete gibt es zahlreiche Hürden und Herausforderungen, wenn sie in Deutschland Ausbildung und Arbeit suchen. Das Beratungsnetzwerk von Alle an Bord! gewährt einen Einblick. Acht Menschen und ihre Geschichten portraitiert von dem jungen Fotografen Nemo Schreier in unserer virtuellen Fotoausstellung. >> zur virtuellen Ausstellung

https://www.alleanbord-sh.de/

Übernahme der Kosten für digitale Endgeräte

15. Februar 2021|

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat am 1. Februar 2021 eine Weisung veröffentlicht, nach der die Jobcenter für alle Schüler*innen im SGB II-Leistungsbezug zur Übernahme der Kosten für digitale Endgeräte im Rahmen eines Zuschusses verpflichtet werden, wenn sie nicht anderweitig (z. B. als Leihgeräte) bereitgestellt werden.
Anders als für den Rechtskreis SGB II gibt es für das SGB XII, das AsylbLG und das SGB VIII allerdings keine entsprechend eindeutige Weisungslage und auch die gesetzlichen Grundlagen sind andere. Dennoch ist klar: Schüler*innen im SGB XII und AsylbLG können und dürfen bei gleicher Bedarfslage nicht schlechter gestellt sein, als im SGB II. Daher soll diese Arbeitshilfe: http://ggua.de/fileadmin/downloads/SGB_XII/PC-Arbeitshilfe_SGB_II_SGB_XII_AsylbLG.pdf die Rechts- und Weisungslage darstellen und Argumente liefern für folgende Leistungsberechtigten:

  • SGB II
  • Hilfe zum Lebensunterhalt / Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach SGB XII
  • Überbrückungsleistungen / Härtefallleistungen nach § 23 Abs. 3 S 3ff SGB XII
  • Analogleistungen nach § 2 AsylbLG
  • Grundleistungen nach § 3 AsylbLG
  • Gekürzte Leistungen nach § 1a AsylbLG
  • Jugendhilfe / SGB VIII.

 

Stipendien an Jugendliche mit Migrationserfahrung

15. Februar 2021|

Die START-Stiftung vergibt auch in diesem Jahr Stipendien an Jugendliche mit Migrationserfahrung, die in unserer Gesellschaft etwas verändern wollen und Zukunft mitgestalten möchten.

Bewerbungen nehmen wir vom 01. Februar bis 15. März 2021 online unter www.start-bewerbung.de entgegen und wir würden uns freuen, wenn Sie uns dabei unterstützen, geeignete Bewerberinnen und Bewerber sowie Multiplikatoren auf das Förderprogramm aufmerksam zu machen.

Was ist START?

START ist das einzige bundesweite Förderprogramm für Schülerinnen und Schüler in Deutschland.

Als außerschulisches Bildungs- und Engagementprogramm begleitet START Jugendliche mit eigener oder familiärer Migrationsgeschichte drei Jahre lang.

Hierbei wird ein starkes Netzwerk, individuelle Betreuung und finanzielle Unterstützung angeboten.

Durch erlebnispädagogische Angebote, Studienreisen, digitale Lernformate und Workshops schärfen die Jugendlichen ihre persönlichen Interessen und stärken wichtige Schlüsselkompetenzen wie Kommunikation, Kreativität, Kooperation, kritisches Denken und den gesellschaftspolitischen Kompass. Zugleich setzen sie sich dabei insbesondere mit kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Themen intensiv auseinander. Das ist die Zukunft. Das ist START.

Wer soll erreicht werden?

 

Für ein START-Stipendium kann sich bewerben, wer:

Ø  neugierig und aufgeschlossen ist und Zukunft mitgestalten möchte.

Ø  nach Deutschland zugewandert ist oder Kind eines zugewanderten Elternteils ist.

Ø  mit Beginn des Schuljahres 2021/22 mindestens die 9. Klasse besucht und noch mindestens drei Jahre in Deutschland zur Schule geht (alle weiterführenden und berufsbildenden Schulen).

Ø  bereit für ein intensives dreijähriges Bildungs- und Engagementprogramm ist.

Die wichtigsten Informationen zum Stipendium auf dem Flyer sowie auf www.start-stiftung.de.
Zusätzlich geht es hier zum Erklärvideo.

Für alle Interessierten gibt es eine Online-Informationsveranstaltung über Zoom an. Termine unter www.start-stiftung.de.

Bei Fragen: per Telefon 069/300 388 419 oder per Mail an stipendium@start-stiftung.de.

 

 

Übergänge von jungen Volljährigen gestalten

15. Februar 2021|

In der Reihe „Praxistipps“ des Bundesforums Vormundschaft und Pflegschaft finden Sie Zusammenstellungen von hilfreichen Links, Broschüren und Materialien für die Praxis zum jeweiligen Thema.Im Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft e.V. wird seit einiger Zeit eine lebhafte Diskussion darübergeführt, wie Vormund*innen den Übergang in die Volljährigkeit vorbereiten, mitgestalten und evtl. auch begleiten könnten. Vormundschaft bricht mit dem 18. Lebensjahr und dem formalen Erwachsensein“ abrupt ab. Wie Eltern und Fachkräfte in der Kinder-und Jugendhilfe wissen, ist das Erwachsenwerden aber in der Wirklichkeit ein langsamer Prozess. Der Unterstützungsbedarf der jungen Menschen durch Erwachsene zieht sich noch weit ins nächste Lebensjahrzehnt und kann erheblich schwanken.Im Folgenden einige Hinweise und Materialien, die hilfreich sein könnten für junge Menschen mit und ohne Fluchterfahrung und Vormund*innen, diemit diesen jungen Menschen arbeiten.

https://vormundschaft.net/assets/uploads/2021/01/BuVo_Praxistipps-1-Junge-Volljaehrige.pdf

Weitere Infos auch unter www.vormundschaft.net

und auf der Homepage unter:https://www.nds-fluerat.org/infomaterial/materialien-fuer-die-beratung/arbeitshilfen-umf/junge-volljaehrige/

Buchempfehlung: Die Geschichte einer Flucht – von Raqqa nach Celle

10. Februar 2021|

Rauda Al Taha ist 2013 mit ihren drei Kindern und ihrem Mann aus Raqqa (Syrien) geflohen und lebt seit 2015 in Celle. Ihr Bericht

Die Geschichte einer Flucht – von Raqqa nach Celle

ist nun als deutsch-arabische Veröffentlichung von der niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe herausgegeben worden.

Eine sehr dichte und persönliche Erzählung von Frau Al-Taha, die in Syrien als Museumsleiterin, Forscherin und Autorin tätig war: Frau Al-Taha erläutert die Vorkriegssituation und die Hoffnung auf den arabischen Frühling, die Bomadierung ihrer Heimatstadt und die Versuche, diesen Bomben zu entkommen. Sie beschreibt die Etappen ihrer Flucht, die schmerzlichen Erfahrungen von Entbehrung und Verlust, von Angst und Hoffnung, die Sorge um ihre Angehörigen, das Leiden an Gewalt und Tod. Ausführlich geht sie auch auf die Aufnahme in Deutschland ein, der Odyssee entkommen und dennoch betäubt von den Erinnerungen, eine Zeit, in der einfache Gesten wie geschenkte Buntstifte für die Kinder den entscheidenden Unterschied ausmachen, um wieder ins Leben zurückzufinden.

Der Text kann über die folgende Adresse bezogen werden (siehe auch die Presseinformation im Anhang):

Verbindungsbüro zur Landesbeauftragten
für Migration und Teilhabe
bei der Niedersächsischen Staatskanzlei
Planckstraße 2
30169 Hannover

Telefon: 0511 120-6801

Email: migrationsbeauftragte (at) stk.niedersachsen.de

Presseinformation Buchveröffentlichung

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