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Virtuelle Ausstellung des Netzwerks Alle an Bord!

15. Februar 2021|

Wir haben es geschafft! – Acht Menschen – acht Geschichten

Wege in den Arbeitsmarkt sind so divers wie die Menschen, die diese Wege gehen. Besonders für Geflüchtete gibt es zahlreiche Hürden und Herausforderungen, wenn sie in Deutschland Ausbildung und Arbeit suchen. Das Beratungsnetzwerk von Alle an Bord! gewährt einen Einblick. Acht Menschen und ihre Geschichten portraitiert von dem jungen Fotografen Nemo Schreier in unserer virtuellen Fotoausstellung. >> zur virtuellen Ausstellung

https://www.alleanbord-sh.de/

Übernahme der Kosten für digitale Endgeräte

15. Februar 2021|

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat am 1. Februar 2021 eine Weisung veröffentlicht, nach der die Jobcenter für alle Schüler*innen im SGB II-Leistungsbezug zur Übernahme der Kosten für digitale Endgeräte im Rahmen eines Zuschusses verpflichtet werden, wenn sie nicht anderweitig (z. B. als Leihgeräte) bereitgestellt werden.
Anders als für den Rechtskreis SGB II gibt es für das SGB XII, das AsylbLG und das SGB VIII allerdings keine entsprechend eindeutige Weisungslage und auch die gesetzlichen Grundlagen sind andere. Dennoch ist klar: Schüler*innen im SGB XII und AsylbLG können und dürfen bei gleicher Bedarfslage nicht schlechter gestellt sein, als im SGB II. Daher soll diese Arbeitshilfe: http://ggua.de/fileadmin/downloads/SGB_XII/PC-Arbeitshilfe_SGB_II_SGB_XII_AsylbLG.pdf die Rechts- und Weisungslage darstellen und Argumente liefern für folgende Leistungsberechtigten:

  • SGB II
  • Hilfe zum Lebensunterhalt / Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach SGB XII
  • Überbrückungsleistungen / Härtefallleistungen nach § 23 Abs. 3 S 3ff SGB XII
  • Analogleistungen nach § 2 AsylbLG
  • Grundleistungen nach § 3 AsylbLG
  • Gekürzte Leistungen nach § 1a AsylbLG
  • Jugendhilfe / SGB VIII.

 

Stipendien an Jugendliche mit Migrationserfahrung

15. Februar 2021|

Die START-Stiftung vergibt auch in diesem Jahr Stipendien an Jugendliche mit Migrationserfahrung, die in unserer Gesellschaft etwas verändern wollen und Zukunft mitgestalten möchten.

Bewerbungen nehmen wir vom 01. Februar bis 15. März 2021 online unter www.start-bewerbung.de entgegen und wir würden uns freuen, wenn Sie uns dabei unterstützen, geeignete Bewerberinnen und Bewerber sowie Multiplikatoren auf das Förderprogramm aufmerksam zu machen.

Was ist START?

START ist das einzige bundesweite Förderprogramm für Schülerinnen und Schüler in Deutschland.

Als außerschulisches Bildungs- und Engagementprogramm begleitet START Jugendliche mit eigener oder familiärer Migrationsgeschichte drei Jahre lang.

Hierbei wird ein starkes Netzwerk, individuelle Betreuung und finanzielle Unterstützung angeboten.

Durch erlebnispädagogische Angebote, Studienreisen, digitale Lernformate und Workshops schärfen die Jugendlichen ihre persönlichen Interessen und stärken wichtige Schlüsselkompetenzen wie Kommunikation, Kreativität, Kooperation, kritisches Denken und den gesellschaftspolitischen Kompass. Zugleich setzen sie sich dabei insbesondere mit kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Themen intensiv auseinander. Das ist die Zukunft. Das ist START.

Wer soll erreicht werden?

 

Für ein START-Stipendium kann sich bewerben, wer:

Ø  neugierig und aufgeschlossen ist und Zukunft mitgestalten möchte.

Ø  nach Deutschland zugewandert ist oder Kind eines zugewanderten Elternteils ist.

Ø  mit Beginn des Schuljahres 2021/22 mindestens die 9. Klasse besucht und noch mindestens drei Jahre in Deutschland zur Schule geht (alle weiterführenden und berufsbildenden Schulen).

Ø  bereit für ein intensives dreijähriges Bildungs- und Engagementprogramm ist.

Die wichtigsten Informationen zum Stipendium auf dem Flyer sowie auf www.start-stiftung.de.
Zusätzlich geht es hier zum Erklärvideo.

Für alle Interessierten gibt es eine Online-Informationsveranstaltung über Zoom an. Termine unter www.start-stiftung.de.

Bei Fragen: per Telefon 069/300 388 419 oder per Mail an stipendium@start-stiftung.de.

 

 

Übergänge von jungen Volljährigen gestalten

15. Februar 2021|

In der Reihe „Praxistipps“ des Bundesforums Vormundschaft und Pflegschaft finden Sie Zusammenstellungen von hilfreichen Links, Broschüren und Materialien für die Praxis zum jeweiligen Thema.Im Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft e.V. wird seit einiger Zeit eine lebhafte Diskussion darübergeführt, wie Vormund*innen den Übergang in die Volljährigkeit vorbereiten, mitgestalten und evtl. auch begleiten könnten. Vormundschaft bricht mit dem 18. Lebensjahr und dem formalen Erwachsensein“ abrupt ab. Wie Eltern und Fachkräfte in der Kinder-und Jugendhilfe wissen, ist das Erwachsenwerden aber in der Wirklichkeit ein langsamer Prozess. Der Unterstützungsbedarf der jungen Menschen durch Erwachsene zieht sich noch weit ins nächste Lebensjahrzehnt und kann erheblich schwanken.Im Folgenden einige Hinweise und Materialien, die hilfreich sein könnten für junge Menschen mit und ohne Fluchterfahrung und Vormund*innen, diemit diesen jungen Menschen arbeiten.

https://vormundschaft.net/assets/uploads/2021/01/BuVo_Praxistipps-1-Junge-Volljaehrige.pdf

Weitere Infos auch unter www.vormundschaft.net

und auf der Homepage unter:https://www.nds-fluerat.org/infomaterial/materialien-fuer-die-beratung/arbeitshilfen-umf/junge-volljaehrige/

Buchempfehlung: Die Geschichte einer Flucht – von Raqqa nach Celle

10. Februar 2021|

Rauda Al Taha ist 2013 mit ihren drei Kindern und ihrem Mann aus Raqqa (Syrien) geflohen und lebt seit 2015 in Celle. Ihr Bericht

Die Geschichte einer Flucht – von Raqqa nach Celle

ist nun als deutsch-arabische Veröffentlichung von der niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe herausgegeben worden.

Eine sehr dichte und persönliche Erzählung von Frau Al-Taha, die in Syrien als Museumsleiterin, Forscherin und Autorin tätig war: Frau Al-Taha erläutert die Vorkriegssituation und die Hoffnung auf den arabischen Frühling, die Bomadierung ihrer Heimatstadt und die Versuche, diesen Bomben zu entkommen. Sie beschreibt die Etappen ihrer Flucht, die schmerzlichen Erfahrungen von Entbehrung und Verlust, von Angst und Hoffnung, die Sorge um ihre Angehörigen, das Leiden an Gewalt und Tod. Ausführlich geht sie auch auf die Aufnahme in Deutschland ein, der Odyssee entkommen und dennoch betäubt von den Erinnerungen, eine Zeit, in der einfache Gesten wie geschenkte Buntstifte für die Kinder den entscheidenden Unterschied ausmachen, um wieder ins Leben zurückzufinden.

Der Text kann über die folgende Adresse bezogen werden (siehe auch die Presseinformation im Anhang):

Verbindungsbüro zur Landesbeauftragten
für Migration und Teilhabe
bei der Niedersächsischen Staatskanzlei
Planckstraße 2
30169 Hannover

Telefon: 0511 120-6801

Email: migrationsbeauftragte (at) stk.niedersachsen.de

Presseinformation Buchveröffentlichung

Absehen von der Nachholung des Visumverfahrens

10. Februar 2021|

Das BMI hat ein neues Rundschreiben zu aufenthaltsrechtliche Auswirkungen wegen Corona veröffentlicht, das die Kolleg*innen vom schleswig-holsteinischen Flüchtlingsrat auf ihre Seite gestellt haben:
https://www.frsh.de/fileadmin/pdf/behoerden/Erlasse_ab_2012/BMI-Rundschreiben_Corona-Update_20210127.pdf .
Darin findet sich auch ein konkretisierter Hinweis, dass in bestimmten Fällen von der Nachholung des Visumverfahrens abgesehen werden kann:

Fotoausstellung: Now you see me Moria

10. Februar 2021|

Eine Foto Kampagne von den Menschen selbst aus dem Camp Moria, um auf die dramatische Misslage vor Ort aufmerksam zu machen. Gleichzeitig soll dies ein dringender Aufruf an alle europäischen Politiker*innen sein, dass diese katastrophale Situation sofort beendet werden muss (“We need change!”). Auf der offiziellen Homepage werden alle Menschen in Europa gebeten, diese Fotos runterzuladen und am Valentinstag (14. Februar) überall zu veröffentlichen (“What You Can Do”).

Weiterhin wird auf der Internetseite erklärt, dass auf dem Camp keine Journalisten und Fotografen erlaubt sind und die Sozialarbeiter*innen keine Fotos machen dürfen.

https://www.instagram.com/now_you_see_me_moria/

https://nowyouseememoria.eu/

 

Ein Artikel: Verpflichtung zur Rehabilitation für Überlebende von Folter und Gewalt

10. Februar 2021|

Das Dt. Ärzteblatt berichtet im Januarheft über ein Modellprojekt am rechtsmedizinischen Institut der Universitätsklinik Düsseldorf. Das Forschungsprojekt befasst sich mit der Versorgung von geflüchteten Gewaltopfern – oder wie wir sagen: Überlebenden von Folter, Krieg und Terror. Ergebnis: Deutschland ist von einer angemessenen Gesundheitsversorgung für diese verletzte und verletzliche Personengruppe noch weit entfernt. Klar, das wussten wir schon! Aber hier gibt es ein paar Zahlen und rechtliche Grudlagen als Argumentationshilfe:

https://www.aerzteblatt.de/archiv/217349/Ueberlebende-von-schwerer-Gewalt-und-Folter-in-Deutschland-Verpflichtung-zur-Rehabilitation

Abschiebungshaft in Glückstadt

10. Februar 2021|

Beiliegend eine pdf-Datei eines Artikels aus dem aktuellen GEGENWIND zu Aktivitäten gegen eine Abschiebungshaft in Glückstadt und anderswo.

Glückstadt

Mahnwache Kieler Rathausmarkt

10. Februar 2021|

Auf dem Kieler Rathausmarkt findet nach wie vor eine Mahnwache für die Aufnahme von Geflüchteten aus eu-Frontstaaten wie Bosnien statt. Die Aktivist*innen (Twitter @Sili_Kiel, Telegram: @SicherrerHafenKiel, www.sichererhafenkiel.wordpress.com) können Besuch und Unterstützung gebrauchen.

Klärung der Identität im Einbürgerungsrecht in Ausnahmefällen auch ohne amtliche Ausweispapiere möglich

10. Februar 2021|

Aus der Beratungspraxis ist bekannt, dass Ausländerbehörden bei der Einbürgerung regelmäßig die Passvorlage verlangen, damit die Identität geklärt ist. Das Bundesverwaltungsgericht hingegen hat mit seinem Urteil vom 23. September 2020 ein Stufenmodell festgelegt auf dessen letzter Stufe allein die Angaben des/der Einbürgerungsbewerber_in ausreichend sind, um die Identität zu klären.

Im Folgenden wird das Stufenmodell dargestellt. Wenn ein Pass oder Passersatzpapier nicht zumutbar beschafft werden kann, sind für den Nachweis andere geeignete amtliche Urkunden zuzulassen, bei deren Ausstellung die Richtigkeit der Verbindung von Person und Name überprüft worden ist. Sind auch solche Dokumente für den/die Einbürgerungsbewerber_in zumutbar nicht zu erreichen oder reichen sie zur Identitätsklärung für sich allein nicht aus, kann – allein oder ergänzend – hierfür auch auf andere aussagekräftige Beweismittel, insbesondere auf die Vorlage sonstiger amtlicher und nichtamtlicher Urkunden oder auf Zeugenaussagen Dritter zurückgegriffen werden. Ist auch dies dem/der Einbürgerungsbewerber_in objektiv nicht möglich und sind alle Möglichkeiten einer Ermittlung von Amts wegen ausgeschöpft, können in besonderen Ausnahmefällen zur Klärung der Identität auf einer letzten Stufe auch im Rahmen einer Gesamtwürdigung eines schlüssigen und glaubhaften Vorbringens allein die Angaben des/der Einbürgerungsbewerber_in zu seiner/ihrer Person Grundlage einer behördlichen oder gerichtlichen Überzeugungsbildung sein.

In dem Verfahren hatte eine nach ihren Angaben chinesische Staatsbürgerin tibetischer Volkszugehörigkeit mit Niederlassungserlaubnis die Einbürgerung unter Hinnahme ihrer Mehrstaatigkeit beantragt. Nach der Ablehnung des Antrags legte sie Klage beim Verwaltungsgericht Stuttgart ein. Die Klage wurde abgelehnt. Im Rahmen der Revision verwies das Bundesverwaltungsgericht den Rechtsstreit zur erneuten Verhandlung und Entscheidung an das Verwaltungsgericht zurück.

Siehe auch Klärung der Identität im Einbürgerungsrecht in Ausnahmefällen auch ohne amtliche Ausweispapiere möglich – Flüchtlingsrat Niedersachsen (nds-fluerat.org)

 

 

Mehrsprachige Flyer zum Gesundheitssystem für Unionsbürger*innen

19. Januar 2021|

Die Flyer gibt es in zehn weiteren EU-Sprachen auf der Homepage der EU-Gleichbehandlungsstelle zum Download: https://www.eu-gleichbehandlungsstelle.de/eugs-de/ueber-uns/publikationen

Außerdem nochmals der Hinweis auf die ausführliche „Broschüre: Zugang zum Gesundheitssystem für EU-Bürger

https://www.eu-gleichbehandlungsstelle.de/resource/blob/203274/1705264/606d8cd45ec00cb3bac522d76a3c0fe3/broschuere-zugang-zum-gesundheitssystem-data.pdf

Asylfolgeanträge

19. Januar 2021|

Pro Asyl hat mitgeteilt, dass Asylfolgeanträge nach Auskunft des BAMF zunächst bis 31.01.2021 weiterhin schriftlich gestellt werden können.

Pressemitteilung des Zuwanderungsbeauftragten zur Aufnahmebereitschaft mehrerer Sicherer Häfen des Landes für Geflüchtete aus dem Camp Lipa

19. Januar 2021|

Zum Jahreswechsel hat sich der Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein mit einem Appell zur Aufnahme von Geflüchteten aus dem verbrannten Lager Lipa in der Nähe von Bihac in Bosnien an Ministerpräsident Günther und Innenministerin Sütterlin-Waack gewandt.
Inzwischen sind zu diesem Thema zahlreiche Landesflüchtlingsräte und auch Akteure aus Schleswig-Holstein öffentlich oder gegenüber der Landesregierung initiativ geworden.
Am 12.1. hat sich der Landesflüchtlingbeauftragte Stefan Schmidt gegenüber der Presse geäußert (Anlage).
Eine Äußerung der Landesregierung zur Aufnahme von geflüchteten aus Bosnien steht bis dato noch aus.

Pressemitteilung_BeauftrFLU_Bosnien

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